Zwei Handschriften, eine Leinwand
Zu zweit an einem einzigen Bild zu malen, ist ein ständiger kreativer Dialog. Es funktioniert, weil es nicht darum geht, den eigenen Stil stur durchzusetzen, sondern direkt auf die Ideen des anderen zu reagieren. Wir arbeiten gleichzeitig an verschiedenen Bildbereichen, oft drehen wir die Leinwand einfach. Dann wird eine begonnene Farbschicht vom anderen weitergeführt, aufgebrochen oder völlig neu interpretiert.
Sichtbare Kontraste und gemeinsame Verschmelzung
Ob man die unterschiedlichen Handschriften erkennt, variiert von Bild zu Bild. Bei manchen Werken verschmelzen unsere Techniken so stark, dass ein völlig neuer, gemeinsamer Stil entsteht – am Ende ist für niemanden mehr auszumachen, wer welchen Pinselstrich gesetzt hat. (Manchmal wissen wir das selber nicht mehr). Bei anderen Bildern bleiben die individuellen Eigenheiten sichtbar. Dann trifft eine präzise, detaillierte Ausarbeitung auf einen spontanen, unruhigen Farbauftrag. Genau dieses Spannungsfeld aus zwei verschiedenen Herangehensweisen verleiht den fertigen Arbeiten ihre besondere Tiefe und Lebendigkeit.
Gemalt von uns Beiden gemeinsam







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